Ein Heiliger

7 Jhd.

Sankt Bodo

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Leudinus Bodo[1] was a seventh century bishop of Toul, successor to Eborinus, or Elbonirus[2]. He was a Benedictine.[3] He occurs in hagiographies.

He is traditionally known as the founder of Bodonis Monasterium (the monastery of Bodo), later called Bon-Moutier (Bonmoutier, Bon Moustiers)[4]. Bonmoutier is in the modern Val-et-Châtillon, Vosges.

He is said to have been born around 625, in Bassigny, to Gundoin and Saratrude of the Etichonids, a family of the Austrasian nobility. His sister was Saint Salaberge, who founded the monastery at Laon[5]. He founded also the Abbey of Étival (Stivagium, Abbaye Saint-Pierre d'Étival[6])[7], dated to 663[8] and the Abbey of Othonville, and died around 678.[9]

 

Das Monasterium Bodo

Leudinus Bodo, Sohn einer wohlhabenden Grundherrin und von 667 bis etwa 669 Bischof von Toul, gab den Anstoß zur Gründung eines Klosters im Tal der Meurthe, in der Nähe der Insel Chiarafontana (später Clairefontaine), indem er benediktinischen Mönchen dort Land schenkte, damit sie dort den Kirchenbezirk Étival („Ban d'Étival“) und ein Kloster gründen konnten. Schon vor seiner Erhebung zum Bischof von Toul hatte er um 650 das Frauenkloster Bonmoutier gestiftet. Das Kloster war anfänglich ein Doppelstift, mit Chorherren und Chorfrauen.

Ein Aufruhr unter den Chorherren führte im Jahre 880 dazu, dass König Karl der Dicke das Kloster und den gesamten Bezirk um Étival seiner Frau Richardis schenkte. Sie bestellte ein Dutzend Kanoniker und einen Propst, unterstellte Étival 881 dem von ihr im gleichen Jahr gegründeten Klosters Andlau im Elsass (wo sie selbst im Jahre 887 Äbtissin wurde), und wurde zur Patronin und Wohltäterin von Étival. Das Stift unterstand der Äbtissin von Andlau, die bis mindestens 1685 das Recht der Ernennung der Pröpste bzw. Äbte von Étival besaß.

Zwischen 912 und 920 wurde das Stift mehrfach durch Magyaren-Überfalle verwüstet.